5-Flüsse-Tour
Vom 12.09.2021 bis 19.09.2021
Ankunft Nürnberg
15:34 Wir haben das Hotel ALPHA in Nürnberg erreicht. Es hätte zum vereinbarten Zeitpunkt gereicht. Die Baustelle am Nürnberger Hauptbahnhof hatte etwas dagegen. Und dabei untertunneln die den gar nicht....
Doch wo sind die Mustins?
Ah. Es gibt einen benachbarten Biergarten. Und genau da lümmeln sie herum. Getränke sind schon da, essen ist bestellt. Wir packen erstmal aus und checken ein. Das ist ein größeres Unterfangen. Der "Empfangschef ist zwar willig, aber völlig unfähig. Nun denn. Nach nur einer halben Stunde ... haben wir es geschafft.
Nur, es ist jetzt zu spät um noch einen Happen einzuwerfen. Wir haben um 16:00 Uhr einen Termin im Hotel Cristal mit unserem radelnden Stadtführer. Und dahin ist es ein Stück zu radeln. Mir hängt der Magen auf halbsechs.
Stadführung
Nach einer kurzen Einweisung radeln wir mit unserem .... ähm Führer... auch schon los. Gleichmal durch den Stadtgarten. Und hier tummelt sich das Volk und wir erfahren, dass Radler hier lediglich geduldet sind. Wir halten uns an die vorgegebene Marschrichtung und "blinken" immer beim Abbiegen unter dem kritischen Blick von Neptun.
Es geht munter weiter durch Nürnberg und wir erfahren, dass man sich bei solcherlei Vorträgen lediglich max. 7% merken kann. Ich kann das selbstschreibend hiermit bestätigen :-)
Von Kornspeichern ist die Rede.... hier rechts zu sehen.
... von polnischen Fahnen hoch droben auf der Burg...
... von den Nürnberger Chörlein und deren Herkunft...
...von Albrecht natürlich und dessen Eigenarten...
....und so manches mehr.
Die Stadführung endet am schönen Brunnen von Nürnberg. Einer der Ringe des Brunnens gilt als Glücksbringer, einer Sage nach wird mit Kindersegen bedacht, wer daran dreht.... Die Uschi ließ es sich jedenfalls nicht nehmen. Oder lag es an dem Virtual ?
Mir hängt der Magen zwischenzeitlich auf halb zehn. Deshalb auf zur, vom radelnden Stadtführer empfohlenen, Kaschemme!
Danach ist immer noch nicht Schluß....
es muss noch gecacht werden. Das Werkezug dafür haben wir schließlich im Sack. Und die Illumination an der Burg kann selbstverständlich nicht ohne uns stattfinden.
Cachewerkezug :-)
Los gehts.
Erster Tag.
Vom Starthotel nach Sulzbach-Rosenberg.
und ab auf die Strecke:
Wo geht´s lang?
Zwischen der "Einkehr zum Hammer" und dem Wenzelschloss in Lauf steht uns noch eine Igelrettung bevor.
"Der kleine Kerle muss von dr Strass"
Noch vor der Mittagsspeisung müssen wir einen dramatischen Wegpunkt unseres Multis abhandeln. Dramatisch auch deshalb, weil die Frechdaxe von der AFD auch noch ein Wahlplakat dahinter geklemmt haben......
Jetzt gehts zum Italiener...
Gut genährt sind wir bestens gerüstet für das anstehende Jubiläum von Erika.
Den Robert sollte man dabei natürlich nicht vergesessen
Wir freuen uns mit Erika, Uschi, Robert, Volker, Karin und alle anderen die dabei waren. Naja, soviele waren gerade nicht an dem Streckenpunkt.... Egal
Weiter durch Oed, dass sich genauso präsentiert wie es der Ortsnamen ausdrückt und wir erreichen Sulzbach-Rosenberg. Schmuckes Städle.
Etappenziel
Sulzbach-Rosenberg
Abendessen und Frühstück auf der Terazza im SPERBER. Ein Bierbrauer mit angeschlossenem Hotel. Die Zimmer und das Bier prima, die Wirtsleute reserviert. OK. Wir hatten ja auch reserviert. Ansonsten alles prima.
2. Tag
Sulzbach-Rosenberg nach Schmidmühlen
Nach dem Frühstück mit drei aufgeladenen Akkus und gestählten Wadeln auf den 2. Streckenabschnitt.
Von Sulzbach-Rosenberg nach Schmidmühlen.
Schmidmühlen....? Ein Kaff hinter Vilshofen. Nein nein. Nicht das bekannte CSU Vilshofen.
Bis Amberg nicht wirklich viel "knipsenswertes" für Volker, weshalb wir auch ohne Zwischenhalt zügig Amberg erreicht haben.
Erster Halt in Amberg bei den Schweinen zum Esspresso Doppio
Wir umrunden Amberg mit seinen schönen Stadtmauern, fahren am kleinsten Hotel der Welt vorbei, lösen parallel einen Multicache ,spachteln in einem Biergarten und Volker läßt seine Fototasche schwimmen.
Wiedermal gut genährt strecken wir uns, schieben über Paypal ein wenig Geld hin und her und machen uns auf die Socken Richtung Etappenziel.
Bis wir das dann erreichen, muss noch der ein oder andere Wegpunkt auf der Strecke gefunden und notiert werden.
Es ist 16:50 Uhr. Wir erreichen Schmidmühlen.... und werden erwartet. Die Wirtin des örtlichen goldenen Lamms passt uns an der Kreuzung ab. Wir wollten nach links, müssen aber nach rechts. Goldenes Lamm ist unser heutiges Quartier.
Ein in die Jahre gekommenes Hotel. Wir genehmigen uns ein Kaltgetränk in der Hofeinfahrt....
Danach werden uns von der Wirtin die Regeln erörtert. Frühstück muss bestellt werden.
Es gibt kein Buffet. Naja, dann auch wohl keine Plastikhandschuhe wie zuletzt.
Wir müssen uns also festlegen, was wir morgen frühstücken wollen. Zwei Brötchen,
2 Marmelade, nee keinen Honig. Eine Scheibe Schinken, eine Scheibe Salami.... Ei ???
Nachdem das abgehakt ist wird uns eröffnet: Heute gibt es Forelle. Hmmmm.....
Bin eigentlich noch pappsatt. Aber Forelle, so wurden wir "geschlaut", ist eine Spezialität
des Hauses. Na denn. Dann halt Fortelle.
Zur allgemeinen Überraschung schmeckt das Fisch ausgezeichnet. Wir kippen noch etwas Flüssigkeit nach und ich mach mich mit Volker vom Acker. Wir schauen uns den Markt Schmidmühlen an. Einen LAB gibt es hier zur allgemeinen Überraschung auch.
Nachdem wir die Stationen abgeklappert haben sind wir überzeugt, wir haben alles sehenswerte vom Markt Schmidmühlen mit seinen ca. 2500 Einwohnern gesehen.
Die Friedhofskiche St. Gerorg, die Wallfahrtskirche zur Heiligen Dreifaltigkeit, das Hammerschloß, das obere Schloss und das Zieglerschloss. Umgehauen hat uns nichts.
Als wir zurückkommen haben die Damen weitere Flüssigkeiten zu sich genommen und eröffnen uns, dass bereits bezahlt ist.140 Ökken. Unglaublich. Betrug liegt nahe. Zu allem Überfluss ist den beiden Damen zwischenzeitlich entgangen, wer von beiden welchen Betrag bezahlt hat.....?????? Oder hat eine der beiden alles bezahlt. Oder haben gar beide je 140 gezahlt? Der Wein zeigte seine unglaubliche Wirkung.
Ich geh ins Bett
3. Tag
Schmidmühlen nach Regensburg
Nur knapp 50 km. Wir können uns Zeit lassen.
Abfahrt am Hotel um 9:13 Uhr. Das Wetter ist bedeckt. Gefühlte 15° Celsius. Der Helm sitzt.
Wir folgen der Vils bis zum ersten Halt in Kallmünz. Hier treffen wir nicht nur auf beachtliche Steinbrocken, sondern auch auf die Naab. Und erleben hautnah vor Ort, wie Europa darin untergeht......
Kurz hinter Kallmünz: Es tröpfelt... es tröpfelt mehr ... es regnet.
Wir schlüpfen in die "Landestracht". Schwarz, Rot, Gold und....
... radeln unverdrossen weiter.
Der Pegel Heitzenhofen bietet uns nicht nur Rätsel um Fenster die keine sind, sondern liefert uns auch noch ein hübsches Motiv mit....
... dem vierarmigen Volker und der Raute.
Nach einer Kaffeerast in Pilenhofen beim orstansässigen Bäcker erreichen wir unter schweren aber dichten Wolken Regensburg. Die umleitende Fahrt dorthin hält wenig reizvolles bereit. Naja. Es regnet zumindest nicht.
4. Tag
Regensburg nach Prunn
Wir starten um 8:45 Uhr ohne einen Blick in den Dom geworfen zu haben. Fahren aber dennoch nochmals zur steinernen Brücke. Volker benötigt noch Bildmaterial vom "Monument". Dann aber weiter ohne Rast an der Donau entlang bis zum Schutzfels Pentling, wo eine weitere Geocaching Station auf uns wartet.
Bei ziemlich trüben Wetterbedingungen meistern wir die Station, müssen auch nicht Schutz suchen. So schlecht ist das Wetter grad nicht.
In Kehlheim angekommen wird´s hektisch. Wo ist das Schiffschebootsche zum Kloster Weltenburg ??? Wir fragen uns durch, gibt es doch 2 Anlegestellen. Wir wollen die richtige erwischen. Uschi übernimmt die Führung und schwingt das Zepter.
5 Minuten vor Abfahrt sind wir da. Die Räder verstaut gehts auch schon los. Beeindruckend der Donaudurchbruch. In der Tat. Das Schiffsche passt durch. Welch ein Glück.
Als wir die Anlegestelle erreicht haben und in Richtung Kloster hinter den Massen herötteln, öffnen sich die Schleusen. Also die Himmelsschleussen. Es schüttet wie aus Kübeln. Etwas eingenäßt gehts deshalb gleich direkt in die Schenke zum "sagenumwobenen" Bier.
Anschließend geht´s mit dem Rad ... sanft ansteigend... und rasch abfallend wieder zurück nach Kehlheim, wo wir die nächste Anlegestelle finden, um mit dem Schipperkahn schnell (?) nach Essing zu schippern.
Das zieht sich allerdings, weil der Schleusenwärter gleich hinter Kehlheim wohl ein Nickerchen hält. Mit dem Rad wären wir 5mal schneller gewesen.
Wir entsteigen dem Kahn in Essing und ... es tröpfelt schon wieder. Nachdem sich das Wetter eigentlich schon stabilisiert hatte.
Gleich hiner Kehlheim zwingt uns Groundspeak bei einem monumentalen Holzbrückenbauwerk zu einem Halt um die gestellt Aufgabe zu lösen.
Volker, unser Kulturattache erklärt uns, dass es sich dabei um die größte Hängebrückenholzkonstruktion diesseits des Äquators handelt.... oder so ähnlich.
(siehe ...7% ;-))
Die mächtige Burg Prunn in Sichtweite, erreichen wir uns heutiges Tagesziel: Hotel Gasthof zur Krone.
5. Tag
Prunn nach Neumarkt in der Oberpfalz
Nach einem nahrhaften Frühstück (sollen wir noch ein belegtes Brötchen mitnehmen...?) starten wir um 8:50 Uhr unsere heutige Tour. Über Riedenberg mit einem kurzen Photostopp erreichen wir Dietfurt an der Altmühl.
Immer am Donaukanal entlang begleiten wir "Ulrike" ein Stück weit, schwingen uns in ein Gotteshaus und finden ein leckeres Gasthaus zum Mittagsmahl. Die Reihenfolge ist etwas durcheinander, aber das Wetter hält :-)
Kurz nach 5 erreichen wir unser heutiges Etappenziel. Das Hotel Lehmeier in Neumarkt in der Oberpfalz. Das Hotel und das Essen dort ist großartig. Glücklicherweise. Denn es gibt zum Abendessen keine wirklich Alternative. Der Ort ist eine einzige Entäuschung.
6. Tag
Neumarkt nach Nürnberg
Um 9:20 Uhr starten wir schnurstracks zum Ludwig-Donau-Main-Kanal, vorbei an unaufgeregten Schwänen, 3 Kugeln und einem Hamsterrad in Richtung Burgthann
Wieder zurück am Kanal, schnappt sich Uschi gleich mal ein Katze...
freut sich tierisch....
... und läßt sie dann doch wieder entkommen.
Zurück in der Spur, lassen wir Elfriede links liegen, nicht jedoch
den Biergarten, der uns rechter Hand vor die Füsse fällt.
Wir genehmigen uns einen kleinen Happen nebst Getränk.
Weiter am Kanal entlang...
... staunend ob der Bauwerkskunst ...
... erreichen wir unser nächstes Ziel. Prosit
Nach einer ausgiebigen Rast gehts weiter am Kanal entlang...
... vorbei an Kundscht...
... bis zur letzten Stage unseres Multis.
Nachdem wir aufgrund eines vermeintlichen Ablesefehlers bei einer Station des Multis das Final nicht finden können, endet unsere Tour in der Straße der Menschenrecht.
Den Multi konnten wir nach Kontakte mit der ownerin am Sonntagfrüh doch noch finden und loggen.